"Wenn man Theologie nicht von vornherein mit Worttheologie identifiziert, sondern als eine totale Selbstaussage des Menschen versteht, insofern diese durch die göttliche Selbstmitteilung getragen ist, dann wären religiöse Phänomene in den Künsten selber ein Moment einer adäquaten Theologie."
(Karl Rahner: Die Kunst im Horizont von Theologie und Frömmigkeit. In: Schriften zur Theologie Bd. XVI, Zürich u.a. 1984, S.365)
Das Projekt
Seit August 2005 ist das Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg zusammen mit dem Institut für pastorale Bildung und der Studienbegleitung in das neu errichtete Karl Rahner Haus, Habsburgerstraße 107, in Freiburg eingezogen. Das architektonische Raumkonzept bietet allen Instituten hervorragende Arbeitsbedingungen und vielerlei Möglichkeiten der Begegnung.
Diesen Vorzug greift das Institut für Religionspädagogik mit dem Projekt „Kunst im Karl Rahner Haus“ auf, um einerseits die vielfältigen Berührungspunkte zwischen Theologie und Kunst und andererseits die Vernetzung des Religionsunterrichts mit anderen Fächern offen zu legen und in den Räumen des Bildungshauses lebendig werden zu lassen.
Angesprochen sind dabei zunächst Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten, die aus dem Unterricht hervorgegangene Objekte der bildenden Kunst, aber auch Projekte aus Musik und Literatur einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
Darüber hinaus will das Projekt im Sinne der Deutschen Bischofskonferenz (vgl. Kunst und Kultur in der theologischen Aus-und Fortbildung", 1993) das theologische Interesse an der Bildenden Kunst schrittweise über den Bereich der klassischen christlichen Ikonographie ausdehnen und gerade auch die zeitgenössischen visuellen Künste als mögliche "loci theologici" wahrnehmen (Lehmann). Ziel ist es, sich der Herausforderung eines offenen Diskurses zu stellen und sich gegenseitig neu zu entdecken.
Diesen Vorzug greift das Institut für Religionspädagogik mit dem Projekt „Kunst im Karl Rahner Haus“ auf, um einerseits die vielfältigen Berührungspunkte zwischen Theologie und Kunst und andererseits die Vernetzung des Religionsunterrichts mit anderen Fächern offen zu legen und in den Räumen des Bildungshauses lebendig werden zu lassen.
Angesprochen sind dabei zunächst Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten, die aus dem Unterricht hervorgegangene Objekte der bildenden Kunst, aber auch Projekte aus Musik und Literatur einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
Darüber hinaus will das Projekt im Sinne der Deutschen Bischofskonferenz (vgl. Kunst und Kultur in der theologischen Aus-und Fortbildung", 1993) das theologische Interesse an der Bildenden Kunst schrittweise über den Bereich der klassischen christlichen Ikonographie ausdehnen und gerade auch die zeitgenössischen visuellen Künste als mögliche "loci theologici" wahrnehmen (Lehmann). Ziel ist es, sich der Herausforderung eines offenen Diskurses zu stellen und sich gegenseitig neu zu entdecken.


























