A//CROSS

Arbeiten von Harald Herrmann
2006/2007

 
 20.10.2006 – bis zum 31. 01.2007
 
In Harald Herrmanns Arbeit liegt der Schwerpunkt auf gestalterischen Prozessen, die sich aus Verknüpfungen, Reihungen und Überlagerungen ergeben und auf eine Verbindung von Zeichnung, Malerei, Installation und Performance zielen. Für die Ausstellung hatte Harald Herrmann verschiedene Arbeiten zu wichtigen christlichen Themen und Symbolen zusammengestellt: „Bruder Judas“ (2006), „Die sieben Todsünden“ (2000/2001), „Kreuz-Passagen“ (2006), „14 Nothelfer“ (2000/2001), sowie „Shemá – Scham“ (2005) lauteten die Stationen im Karl Rahner Haus, mit denen der Künstler zum Teil ganz direkt auf die räumlichen Gegebenheiten vor Ort reagierten. Die Arbeiten kreisten inhaltlich immer wieder um existenzielle Erfahrungen (Verrat, Ausgrenzung, Hoffnung, Erlösung), die nicht in Form von Bildgeschichten vor Augen geführt wurden, sondern als symbolhafte Verdichtungen, als assoziative malerische Setzungen aus Farben und Linien im Raum ihre sinnliche Präsenz erhielten. (dh)

 

Vernissage: 20. Oktober 2006 19.00h
Einführung: Dr. Dorothee Höfert, Karlsruhe
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Musik: Matthias Stich, Saxophon
 
Bilderauswahl aus den Zyklen
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Finnisage
Am Montag, dem 05.02.2007, endete die Ausstellung mit einer kleinen Finissage, bei der auch der Künstler selbst anwesend war. Noch einmal hatten die Anwesenden Gelegenheit, zusammen mit Harald Herrmann die Malereien und Zeichnungen zu betrachten, Denkanstöße und Impulse zum Verstehen aufzugreifen und die durch Vielschichtigkeit und Aussagekraft der Werke geschaffene besondere Atmosphäre im Karl Rahner Haus bewusst aufzunehmen.