Neue digitale Medien in Medienzentralen.de

Erntezeit auch für Medien. Hier finden Sie neue eKamis, epaper und digitale Filme. Wenn es um Empowerment von jungen Frauen geht, lohnt sich „Girls Don´t Cry“. Wer lieber einen jungen Mann putzend im Altarraum im Social Media-Chat mit dem Höchsten vorzieht, dem sei „Sohn Gottes“ empfohlen.

Wenn Sie den Titel, oder einen Teil davon, in www.medienzentralen.de/freiburg eingeben, können Sie die folgenden Medien streamen oder downloaden:
 
Filme
 
Girls Don't Cry
Dokumentarfilm, 91 Min., Deutschland, 2025, empfohlen ab 12 Jahren
Nancy, Sheelan, Sinai, Paige, Selenna und Nina leben an völlig unterschiedlichen Orten auf der Welt. Und doch verbindet sie eine Sache: Sie alle sind junge Frauen im Teenager-Alter und sie kämpfen gegen die Umstände, Erwartungen und Hindernisse in ihrem Ort, ihrem Land, ihrer persönlichen Umgebung. So floh Nancy in Tansania vor der Genitalverstümmelung und lebt in einem Schutzhaus. Die in Santiago de Chile lebende Selenna ist im Körper eines Jungen geboren und wusste, seit sie vier ist, dass sie ein Mädchen ist. Und Sheelan ist ein jezidisches Mädchen, das mit seiner Mutter aus dem Nordirak vor dem Genozid geflohen ist und nun in Tübingen lebt. Was die Mädchen sich am meisten wünschen: die Chance auf ein selbstbestimmtes, freies Leben. Und das ist nun mal keine Selbstverständlichkeit. - Der Dokumentarfilm begleitet Mädchen auf der ganzen Welt in ihrem Lebensalltag. Ein mutmachender, inspirierender Film, der die Botschaft des Empowerment transportiert.
 
Forevergreen
Animationsfilm, Kurzspielfilm, 13 Min., USA, 2025, empfohlen ab 10 Jahren
Ein kleines Bärenjunges irrt einsam und verloren durch die winterlich kalte Wildnis. Auf der Suche nach Futter gerät es in eine lebensbedrohliche Situation. Zum Glück befindet sich in der Nähe ein mitfühlender Baum, der den kleinen Bären rettet und ihn mit Nahrung versorgt. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine Beziehung, die einem Elternteil-Kind-Verhältnis gleicht. Doch als der Bär immer mehr heranwächst, stößt er plötzlich auf menschengemachtes Essen und entdeckt, dass auf der anderen Seite des Flusses eine Welt existiert, die es sich zu erkunden lohnt – sehr zur Besorgnis des Baumes. Als der Bär in dieses neue, aufregende Abenteuer aufbricht, spitzt sich die Lage plötzlich dramatisch zu.
Mit Hilfe von detaillierten Animationen erzählt der Kurzfilm bewegend eine Geschichte von Geborgenheit, dem Willen auszubrechen und einer Liebe, die bedingungslos über den Tod hinausgeht. Forevergreen behandelt ganz ohne Worte (abgesehen vom Abspann) das Thema Verlust und ist dabei gleichzeitig hoffnungsstiftend. In diesem Rahmen ist auch die Gegenwart eines Gottes, der einen stets auffängt und voller Liebe zur Seite steht, in den Kurzfilm integriert, ohne dabei einen Glauben aufzuzwängen.
Durch die Einbettung in die Natur wird Schüler*innen die Möglichkeit geboten, sich auch mit schweren Themen auseinander zu setzen, dabei jedoch nicht den Mut zu verlieren. Stattdessen können sie sich in den Emotionen des Filmes wiederfinden und bekommen Trost angeboten.
 
Blick in die Ewigkeit?
Der Tod und das Danach
Dokumentarfilm, 44 Min., Deutschland, 2020, empfohlen ab 12 Jahren
Wir alle werden sterben. Doch was geschieht, wenn wir tot sind? Diese Frage beschäftigt uns Menschen seit eh und je. Wo kommen wir hin? Gibt es eine Seele unabhängig vom physischen Körper? Und wird diese vielleicht wiedergeboren? Wie sieht der Himmel aus, an den die Christen glauben? Und kommen wir am Ende noch vor ein Gericht? Die Ungewissheit, was uns nach dem Tod erwartet, macht unsicher.
Eric Wrede ist Bestatter in Berlin, begibt sich auf eine persönliche Suche nach Antworten und blickt dazu in verschiedenste Richtungen. Existentielle, wissenschaftliche, spirituelle und theologische Ansätze führen zu unterschiedlichen, mitunter widersprüchlichen Erkenntnissen.
 
Was tun, wenn keiner was sagt
Rechtsextremismus unter Jugendlichen
Dokumentarfilm, 10 Min., Deutschland, 2026, empfohlen ab 12 Jahren
Rechte Sprüche, rassistische Witze und Nazi-Memes waren für Curcuma (Name geändert) in der Schule irgendwann fast normal. Als sie begann, ihr Umfeld zu hinterfragen und sich gegen Rechtsextremismus zu positionieren, bekam sie selbst Gegenwind.
POV-Host Valentin trifft Curcuma beim CSD in Köthen in Sachsen-Anhalt, wo sie mit ihrer Musik auftritt. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie schwer es sein kann, rechten Aussagen im eigenen Umfeld zu widersprechen. Mit Rapper Tancred erfahren wir außerdem, was hinter bestimmten Codes und Symbolen steckt.
Jeden Tag gibt’s in Deutschland mehr als 100 rechtsextreme Straftaten. Für Curcuma (Name geändert) war das in der Schule normal: Rechte Sprüche, rassistische Witze und Nazi-Memes im Klassenchat. Hitlergrüße wurden als Witz abgetan, rechte Codes tauchten im Alltag auf – und oft sagte niemand etwas. Durch neue Freundschaften, ein Awareness-Kollektiv und Musik fing Curcuma an, ihr Umfeld zu hinterfragen. Doch als sie nicht mehr mitmachte und offen gegen Rechtsextremismus Haltung zeigte, bekam sie selbst Gegenwind.
(Quelle: ARD Mediathek / Hinweis: Dieser Film darf aus urheberrechtlichen Gründen nur in der Schule eingesetzt werden.)
 
Sohn Gottes
Kurzfilm, Kurzspielfilm, 4 Min., Deutschland, Österreich, 2025, empfohlen ab 14 Jahren
Beim Saubermachen in der Kirche postet Eddie zwischendurch aus Spaß das Foto der hölzernen Jesusfigur mit einem Joint zwischen den Fingern. Das hat überraschende Folgen: Sein Account wird gesperrt, und jemand beginnt, ihn über Social Media zu erpressen. Gefordert sind 400 Euro Ablass und es drohen weitere Konsequenzen. Eddie glaubt zunächst an einen Hacker, doch es stellt sich heraus, dass Gott sich persönlich zu Wort meldet, weil ihm das Foto zu weit geht. Doch dann schaltet sich Jesus selbst ein.
 
epaper
 
Demokratie: Gemeinschaft stärken
Zeitschrift, Deutschland, 2026, empfohlen ab 6 Jahren
Warum handeln Menschen auf bestimmte Weise? Was ist gerecht? Wem kann ich glauben und was ist wirklich wahr? Religionsunterricht kann die demokratischen Kompetenzen der Kinder stärken, indem sie Gemeinschaft erleben, lernen zuzuhören und unterschiedliche Perspektiven auszuhalten.
 
Die Natur hat Recht(e)
Zeitschrift, Deutschland, 2026, empfohlen ab 10 Jahren
Im Zeitalter des Anthropozäns stellt sich mit wachsender Dringlichkeit die Frage, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Natur neu gedacht werden kann. Ein in der europäisch-christlichen Theologie verwurzeltes Denken. das die Natur als Objekt menschlicher Verfügungsgewalt begreift, hat maßgeblich zur Umwelt- und Naturzerstörung beigetragen. Demgegenüber stehen weltweite Initiativen, die der Natur Rechte verleihen – so ist etwa in Ecuador die Natur seit 2008 als Rechtssubjekt in der Verfassung verankert.
Die Materialien laden dazu ein, diesen Paradigmenwechsel nicht nur kognitiv nachzuvollziehen, sondern ihn durch emotionales Lernen erfahrbar zu machen. Im Mittelpunkt steht der Perspektivwechsel vom Objekt zum Subjekt: Was bedeutet es, Flüsse, Bäume oder Tiere nicht als Ressourcen, sondern als eigenständige Wesen mit eigener Würde zu betrachten? Zur Erschließung dieser Frage verbinden die Autoren und Autorinnen theologische und interkulturelle Perspektiven: die Vorstellung der göttlichen Lebenskraft (Viriditas) bei Hildegard von Bingen und das chinesische Prinzip der Einheit von Himmel und Mensch (tian ren he yi) zeigen übereinstimmend: Der Mensch ist Teil eines größeren Ganzen – nicht dessen Herrscher.
Für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I bietet dieses Heft eine ganzheitliche, handlungsorientierte Herangehensweise an ein Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Es verbindet theologische Reflexion mit ökologischer Verantwortung und regt Schülerinnen und Schüler dazu an, eigene Haltungen zu entwickeln – hin zu einer Kultur der Achtsamkeit und Beziehung zur Natur.
 
Behindert!?
Biblischer Umgang mit Beeinträchtigungen
Zeitschrift, Deutschland, 2026, empfohlen ab 14 Jahren
In der Bibel wird von Heilungen behinderter Menschen erzählt. Unhinterfragt wird das als Zeichen des angebrochenen Himmelreichs gelesen. Hinter das Wort »behindert« gehört jedoch ein Fragezeichen: Was ist Behinderung? Sind rücksichtslose Menschen und Strukturen vielleicht die größte Behinderung? Diese Ausgabe lädt zu einer Bibellektüre ein, die für »Behinderung« sensibel ist.
 
eKamis
 
Betül und Nele entdecken Kirche und Moschee
Kamishibai, Deutschland, 2026, empfohlen ab 4 Jahren
Wie sieht eine Moschee von innen aus? Sind Gott und Allah ein und derselbe? Und beten Muslime eigentlich genauso wie die Christen? Die Kita-Gruppe von Betül und Nele begibt sich auf Spurensuche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Weltreligionen. Mit Betüls Opa erstellen sie ihre eigenen Namens-Kalligrafien, befragen den Imam in der Moschee und erkunden gemeinsam eine katholische Kirche.
 
Josef tanzt mit den Sternen
Kamishibai, Deutschland, 2026, empfohlen ab 4 Jahren
Immer wenn er von seinen Träumen erzählt, laufen Josefs Brüder davon – sie wollen nicht hören, welche fantastischen Abenteuer er im Schlaf erlebt hat. Nur seine Schwester und seine Großmutter finden die Erzählungen faszinierend. Erst, als Josef von einem Tanz mit den Sternen träumt, und dieser Traum (beinahe) wahr wird, ändern seine Brüder ihre Einstellung.