AI&Amen
Was passiert, wenn KI auf Fragestellungen aus Religion und Spiritualität trifft? Auf der diesjährigen re:publica in Berlin ging die Veranstaltung „AI und Amen: Wie spirituell kann Künstliche Intelligenz sein?” dieser Frage auf den Grund. Die Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen warfen einen kritischen Blick auf das Verhältnis von KI und Spiritualität. Sie diskutierten, ob Algorithmen spirituelle Erfahrungen ermöglichen oder authentisch abbilden können, wo dabei die ethischen und theologischen Grenzen liegen und was eine möglicherweise spirituelle KI für die Gesellschaft bedeuten kann. Und sie beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der KI in der elementarsten Suche aller Menschen: der Sinnsuche.
Es diskutieren die Philosophin Claudia Paganini, Spezialistin für Medienethik und digitale Anthropologie, Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei sowie der Theologe Lukas Brand, der sich im „Algorithm Accountability Lab“ an der TU Kaiserslautern unter anderem mit der praktischen Implementierung von KI-Systemen im gesellschaftlichen Kontext und deren ethischen Implikationen beschäftigt.
Das Panel der re:publica 25 wurde von der Erzdiözese Freiburg mit initiiert und lässt sich hier nachschauen>>