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Symbole

 
Ein Symbol verweist auf etwas für das es steht. Der Religionspädagoge Rainer Oberthür drückt es so aus: „Alle Dinge, die wir sehen, können wir doppelt anschauen: als Tatsache und als Geheimnis."
 
 
 
Buchtipp: Das Buch der Symbole
Der Achener Religionspädagoge Rainer Oberthür hat im Kösel Verlag ein Kompendium zu christlichen Symbole geschrieben: „Das Buch der Symbole. Auf Entdeckungsreise durch die Welt der Religion" (München 2009).
Oberthür gliedert das Buch in zehn „Symbol-Landschaften". 1. Was wir über uns sehen (Himmel, Sonne, Mond, Sterne, Regenbogen); 2. Woraus die Welt und wir gemacht sind (Erde, Wasser, Feuer, Luft); 3. Was uns zu Menschen macht (Auge, Ohr, Hand, Herz); 4. Was mehr ist als Essen und Trinken (Brot und Wein); 5. Orientierung in der Natur (Berg, Baum, Wüste, Garten, Weg, Labyrinth); 6. Tiere (Löwe, Lamm, Adler, Taube, Fisch); 7. Farben (Rot, Gelb, Grün, Blau); 8. Zahlen; 9. Formen; 10. Ausdrucksmöglichkeiten (Buch, Musik, Bild).
 
Das Buch enthält eine Fülle von Anregungen, Informatione, Geschichten, Bildern und Gedichten. Obwohl Oberthür betont, dass er mit dem Buch keine Symboldidaktik gegeben hat, bietet er eine wunderbare Orientierung durch die Welt der christlichen Symbole. Für Kinder ebenso wie für Erwachsene.
 
Medientipp: Die Symbolkartei

Der Achener Religionspädagoge Rainer Oberthür hat eine Symbol-Kartei zusammengestellt, die auch in der religionspädagogischen Arbeit mit Kindern im Kindergartenalltag eingesetzt werden kann: „Die Symbol-Kartei. 88 Symbol- und Erzählbilder für Religionsunterricht und Gruppenarbeit" (München 2012).

Auf den 88 stabilen Karten werden entweder konkrete und elementare Symbole  oder Bilder von symbolischen Handlungen. Alle Bilder zeigen den Menschen als Symbolwesen und verdeutlichen damit, „dass wir uns in Symbolen bewegen und in symbolischer Sprache ausdrücken, dass wir Gott un die Welt immer symbolisch zu erfahren und verstehen suchen." Die Karten sind in fünf Themenfelder gegliedert: Mensch, Welt, Symbole, Bibel und Gott.  Ein Begleitbuch gibt hilfreiche Anregungen, wie die Karten eingesetzt werden können.

 

 Spielen

 Buchtipp: Heute wieder nur gespielt - und dabei viel gelernt! (München 2016)
 

Kinder bewältigen einen Großteil ihrer Erfahrungen spielend. Die erfahrene Pädagogin Margit Franz zeigt in ihrem Buch „Heute wieder nur gespielt – und dabei viel gelernt“ überzeugend, dass Spielen und Lernen kein Gegensatz sind. In den ersten sechs Lebensjahren findet das Lernen bei Kindern vielmehr spielend statt. Für die Selbstbildungsprozesse in der Entwicklung von Kindern ist das Spiel unterlässlich.  Insbesondere die Rolle des Freispiels, also des selbstbestimmten Spielens ohne fertiges Spielzeug bildet für Kinder das Rüstzeug, um sich in einer unübersichtlichen Welt orientieren zu können.  Mit diesem Fachbuch gibt Margit Franz pädagogischen Fachkräften und auch denjenigen, die für die Aus- und Fortbildung von Erzieherinnen und Erziehern tätig sind, das nötige Fachwissen, um den Wert des Spiels im Kita-Alltag Raum zu lassen und das auch vor Eltern, Trägervertretern usw. qualifiziert begründen zu können. Sie zeigt, welcher rechtliche Rahmen das Spiel der Kinder gewährleisten soll, was Kinder im Spiel antreibt, wie sie ihre Resilienz stärken, warum sie beharrlich sind  und wie sie in all dem ihre Entwicklung  durch das Spielen voranbringen. Ein Kapitel beschäftigt sich damit, was pädagogisches Fachpersonal in Einrichtungen durch das Raumkonzept und durch Bereitstellen von nicht festgelegtem Spielmaterial tun kann, damit sich freies Spiel entwickeln kann. Zudem gibt sie einen Einblick, wie die Spieldokumentation als Partizipation verstanden werden kann. Tipps für Elterngespräche und die Öffentlichkeitsarbeit runden das Werk ab. Es ist ein wichtiges Buch für alle, die in im weiten Feld der Frühpädagogik tätig sind. Heike Helmchen-Menke

Mehr auf der Homepage des Don Bosco Verlages http://www.donbosco-medien.de/titel-1-1/heute_wieder_nur_gespielt_und_dabei_viel_gelernt-2595/