Am Donnerstag, den 18.2.2010 findet um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Zähringen eine Benefizveranstaltung des Walter-Eucken-Gymnasiums in Kooperation mit weiteren 16 Freiburger Schulen statt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters. Des weiteren werden die Domsingknaben der Domsingschule auftreten. Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier>>.
Flyer "Fragen nach Gott und der Welt"
Der Flyer richtet sich an Eltern, deren Kinder vor dem Übergang auf eine weiterführende Schule stehen und gibt einen Überblick über den evangelischen und katholischen Religionsunterricht.
Herausgeber sind:
Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Evangelischer Oberkirchenrat Stuttfart
Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg
Bischöfliches Ordinariat Rottenburg-Stuttgart
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Dr. Hans-Walter Nörtersheuser geht in Ruhestand
Am 31. Januar wird Dr. Hans-Walter Nörtersheuser nach über 30 Jahren Tätigkeit im Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Seine gesamte Arbeit stand – grundlegend geprägt vom Zweiten Vatikanischen Konzil – im Dienst der Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Erzdiözese Freiburg. Seine berufliche Biographie ist gekennzeichnet von dem z.T. tiefgreifenden Wandel in der Religionspädagogik.
Am 1. Juli 1978 hat Dr. Hans-Walter Nörtersheuser im Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg (IRP) als Referent für Gymnasium S I, Gesamtschulen und Realschule angefangen. Sein Vorgesetzter war damals der erste Direktor des IRP (seit 1970), Gymnasialprofessor Max Fauler (heute 95 Jahre alt). Schulreferent im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg war Domkapitular Prälat Dr. Franz Huber. Promoviert hatte Dr. Nörtersheuser bei Bernhard Welte (Religionsphilosophie/Fundamentaltheologie) an der Universität Freiburg.
Als Referent des IRP war Dr. Nörtersheuser mit einem Teildeputat Katholische Religionslehre an die Staudinger-Gesamtschule in Freiburg abgeordnet, an der er bereits 1973-1978 mit vollem Deputat Katholische Religionslehre erteilt hatte, ab 1982 an das Rotteck-Gymnasium, ab 1984 am Kepler-Gymnasium.
Von 1985-1990 erfüllte er zusätzlich einen Lehrauftrag Bibel-Didaktik an der Katholischen Fachhochschule in Freiburg.
1997 wurde Dr. Nörtersheuser Referent für Realschule und Waldorfschulen, wobei er zuvor zwei Jahre vertretungsweise auch das Referat Hauptschule mitbetreute. Deswegen erteilte er zwischen 1997 und 2004 Religionsunterricht an der Realschule Titisee-Neustadt.
Bildungsplanarbeit
Zu den ersten Aufgaben von Dr. Nörtersheuser gehörten Einführungen der Religionslehrerinnen und -lehrer in das Arbeiten mit dem Zielfelderplan und den dazu gehörenden Schulbüchern aus dem Kösel-Verlag, München und den Schulbüchern von Werner Trutwin „Zeit der Freude“, „Wege des Glaubens“ und „Zeichen der Hoffnung“ aus dem Patmos-Verlag, Düsseldorf (mehrfache Neuauflagen bis heute).
Von 1980-1983 gehörte Dr. Nörtersheuser einer Arbeitsgruppe von Religionspädagogen an, die im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz den sog. „Grundlagenplan S I“ als „Plan für Plänemacher“ in den Diözesen bzw. Bundesländern erarbeitete. Dort waren damals verpflichtende Inhalte und vorstrukturierte Korrelationen modellartig zusammengefasst. In Baden-Württemberg gehörte Dr. Nörtersheuser 1983/84, 1993/94 und 2003/04 als kirchlicher Vertreter der Erzdiözese Freiburg zu den Teams, die im Auftrag des Kultusministeriums die Lehr- bzw. Bildungspläne für Gymnasien und Realschulen in Baden-Württemberg und das Begleitmaterial für ihre Einführung erstellt haben.
Als zum Lehrplan 1984 das Religionsbuchwerk „Den Glauben leben“ (Herder-Verlag, Freiburg) erarbeitet wurde, gehörte Dr. Nörtersheuser als Hauptautor zum Team. Auf seine Initiative geht 2005 die Umarbeitung der bayerischen Schulbücher „Reli“ (Kösel-Verlag, München) entsprechend dem kompetenzorientierten Ansatz des Bildungsplans 2004 von Baden-Württemberg zurück. Er gehörte auch selber zum Konzeptions- und zum Autorenteam des neuen Schulbuchwerks „Reli konkret“ (erschienen 2008 und 2009) dazu.
Publikationen und Fortbildungen
Seit 1978 hat Dr. Nörtersheuser im Durchschnitt pro Jahr 4 Publikationen herausgebracht, zwei davon selbst verfasst, die anderen beiden zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von diesen seien hier besonders genannt: Sr. Nikola Richter, Cäcilia Braun-Müller, Wolfgang Schmeiser, Martin Knecht, Angelika Pummer, Dr. Annemarie Zorger, Prof. Dr. Peter Fiedler und Christian Schuhmacher, der Kollege im IRP.
Alexander Rajscanyi, Wolfgang Hanel, Daniela Götz und Alois Müller haben selbstständig Hefte zu den Publikationen beigetragen.
Alle Publikationen sind entstanden im Zusammenhang mit Fortbildungen für die Religionslehrerinnen und -lehrer in der Erzdiözese Freiburg. Im Laufe von 31 Dienstjahren gestaltete Dr. Nörtersheuser ca. 1.000 Fortbildungen meist selber inhaltlich.
Beim Wechsel vom Katechismusunterricht zum curricularen, an der Bibel orientierten korrelativen Religionsunterricht (seit 1975) trug er maßgeblich dazu bei, Kolleginnen und Kollegen einen Zugang zur historisch-kritischen Bibelexegese und -theologie zu vermitteln.
In der Zeit des Lehrplans 1984 gab er die neueren symboldidaktischen Ansätze der Religionspädagogik weiter, seit dem Bildungsplan 1994 führte er die ganzheitlichen Methoden ein und machte sich auch für das gestaltpädagogische Arbeiten im Religionsunterricht stark. Seit 2004 unterstützte er gegen viele Widerstände das Konzept eines Religionsunterrichts, der – statt allein an den theologischen Inhalten orientiert zu sein – seinen Akzent deutlich verlagert: nämlich auf die überprüfbaren Ergebnisse eines an den Kompetenzen, vor allem an der religiösen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler orientierten Lehrens und Lernens. Zuletzt galt sein religionspädagogische Anliegen offenen und projektartigen Formen des Lernens, handlungsorientierten Methoden, spiritueller Einübung und einem Wechsel im Rollenverständnis der Unterrichtenden hin zu Initiierung und Begleitung von selbständigem und selbstorganisiertem Lernen der Schülerinnen und Schüler auch im Religionsunterricht.
Seit 31 Jahren hat Dr. Nörtersheuser die jährliche dreitägige Fortbildungstagung für Religionslehrerinnen und -lehrer an einer Staatlichen Akademie (Donaueschingen, Calw, Comburg, Bad Wildbad) zusammen mit einer Kollegin/einem Kollegen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart geplant, geleitet und inhaltlich mit gestaltet. Davon seien hier besonders genannt: Dr. Gabriele Miller, Dr. Heinrich Böckerstette, Dr. Günter Jerger und die Schuldekane Anton König, Donzdorf und Josef Fussenegger, Wangen i.A.
Seit 1994 hat Dr. Nörtersheuser im Dreijahresrhythmus an den Staatlichen Akademien konfessionell-kooperative Tagungen mit den Kollegen aus dem Religionspädagogischen Institut der badischen Landeskirche (RPI Baden in Karlsruhe mit Prof. Dr. Hartmut Rupp, Dr. Heinz-Günter Kübler und Herbert Kumpf) und aus dem Pädagogisch-theologischen Zentrum der württembergischen Landeskirche (PTZ Stuttgart mit Gerhard Ziener) durchgeführt.
Seit 2003 sind noch die jährlichen Einführungstagungen für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Freiburg und Rastatt oder Karlsruhe hinzu gekommen.
Seit 10 Jahren ist Dr. Nörtersheuser am jährlichen Zusatzqualifizierungskurs zur Erlangung der Missio canonica mit den Kursteilen „Biblisch-christliche Anthropologie und Ethik“ und „Weltreligionen und interreligiöses Lernen“ beteiligt.
Dr. Nörtersheuser war auch in der religionspädagogischen Fortbildung der Referendarinnen und Referendare für Katholische Religionslehre an Realschulen, der Gemeindereferentinnen und -referenten, Pastoralreferentinnen und –referenten sowie der Priesteramtskandidaten des CB beteiligt.
Herr Dr. Nörtersheuser hat das Institut geprägt - mit hoher theologischer und religionspädagogischer Kompetenz. Gerade nach der Neustrukturierung des IRP haben die jüngeren Kolleginnen und Kollegen viel davon profitieren dürfen. Ihnen hat er in besonderem Maße gegen Ende seiner Dienstzeit viel kollegiale Aufmerksamkeit und fachliche Unterstützung zukommen lassen. Aber auch alte Weggefährten wussten und wissen sein Können sehr zu schätzen.
So verabschieden wir alle ihn in den wohlverdienten Ruhestand – wohl wissend, dass er uns gerne als Berater und externer Referent noch einige Zeit treu bleiben wird.
Aufrichtig danken wir ihm für sein hohes Engagement und seine unerschütterliche Treue zum Institut. Wir wünschen ihm weiterhin Gesundheit und Gottes Segen und viel Zeit und Kraft für seinen großen Garten in 800 m Höhe im Schwarzwald.
Freiburger Rundbrief - Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung
Neben Judentum und Christentum (Theologie, Religionen) kann die Zeitschrift auch in den Bereichen Philosophie, Zeitgeschichte und Literatur konsultiert werden. Link zum Freiburger Rundbrief hier>>
Nachruf zum Tod von Prof. Dr. Peter Fiedler
Prof. Dr. Peter Fiedler ist am 2.11.2009 verstorben. Er war seit 1979 der fachwissenschaftliche Berater des Instituts für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg in Fragen der Exegese, Theologie und Zeitgeschichte des Neuen Testaments. Den vollständigen Nachruf lesen Sie hier>>
80. Geburtstag von Professor Dr. Günter Biemer
Mit der Tagung am 30./31. Oktober
"Religion – Eckstein humaner Bildung in Schule und Universität Newmans Bildungs- und Universitätsidee in der aktuellen Bildungsrevolution" ehrt die Katholische Akademie Freiburg Herrn Professor Dr. Günter Biemer anlässlich seines 80. Geburtstages.
Weitere Informationen hier>>
Der Gründungsdirektor unseres Instituts,
Monsignore Maximilian Fauler, wird 95
(Foto: Joseph Glaser)
Am 24. September 2009 wird Maximilian Fauler, der Gründungsdirektor des Instituts für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg, 95 Jahre alt.
Maximilian Fauler stammte aus der Nähe von Baden-Baden und hat seine Gymnasialzeit im Konvikt in Freiburg verbracht.
Das Konvikt wurde im 2. Weltkrieg zerstört, Anfang der 60er Jahre auf dem Nachbargrundstück als Betonklotz neu erbaut und 2000 wieder abgerissen. In diesem Haus Habsburgerstraße 107, dem Haus St. Georg, war das Institut von 1978 – 2000 untergebracht. Auf dem früheren Grundstück des alten Konvikts steht seit 2005 das Karl Rahner Haus, in dem auch das heutige Institut für Religionspädagogik untergebracht ist.
Maximilian Fauler studierte Theologie und wurde 1940 zum Priester geweiht. In der Nazizeit war er Kaplan in Lörrach und hat durch provokante Aktionen in der Öffentlichkeit Zeugnis gegeben für den christlichen Glauben. Weitere Stationen als Kaplan waren Pforzheim und Mannheim. Er hat als Kaplan in allen Schularten unterrichtet, seine besten Geschichten erzählt er aus dem Religionsunterricht in Metzger- und anderen Klassen der Berufsschulen.
In Freiburg wurde Maximilian Fauler Religionslehrer am renommierten Bertold-Gymnasium und schließlich Gymnasialprofessor, der Referendare ausgebildet hat.
1970 wurde in Folge der 68er Kulturrevolution die Situation im Religionsunterricht dramatisch. Ganze Klassen meldeten sich an Gymnasien vom kath. Religionsunterricht ab. Der frühere Katechismus- und Kirchengeschichtsunterricht brach in wenigen Jahren zusammen und wurde durch einen völlig neuen Religionsunterricht abgelöst, der mit dem Begriff „Zielfelderplan“ und mit dem didaktischen Prinzip der „Korrelation“ unlösbar verbunden ist. Maximilian Fauler erreichte 1970 beim damaligen Schulreferenten Prälat Dr. Huber die Einrichtung eines Instituts, das Unterrichtsmaterial, Religionslehrerfortbildungen, Lehrplanentwicklung, Einführung neuer Medien wie Filme, Tonbänder mit großer Energie vorangetrieben hat. Er holte sich nach und nach für die verschiedenen Schularten Mitarbeiter: genannt seien Frank Nesselhauf (GHS und Sonderschule), Dr. Hans-Walter Nörtersheuser (Gym S I, Gesamtschulen, RS) und Felix Hensel (Berufl. Schulen)
Maximilian Fauler war Vorsitzender im Religionslehrerverband der Erzdiözese Freiburg, er war Vorsitzender des diözesanen Verbands des Deutschen Katechetenverein (DKV) und . . . und . . . und . . . Maximilian Fauler erkannte die Aufgaben, die nötig waren, bevor andere sie überhaupt gesehen hatten. Dabei war er alles andere als „ehrenkäsig“. Als er zum „Monsignore“ ernannt wurde, hat er die Ehrung dankbar angenommen, aber nie auf dem Titel bestanden. Maximilian Fauler war zeitlebens ein „Kämpfer“ und wollte gebraucht werden. Erst nach schweren Erkrankungen, die er alle überstanden hat, hat er sich 1984 in den Ruhestand zurückgezogen. Das war vor 25 Jahren!
Maximilian Fauler hat die Entwicklung des Instituts immer wohlwollend, aber auch kritisch begleitet. Über manche Entwicklungen hat er den Kopf geschüttelt. Seine Nachfolger als Direktor des Instituts waren: Dr. Alwin Renker, Gymnasialprofessor und Monsignore, Elmar Dressel, Studiendirektor und Geistlicher Rat, Dr. Fridolin Keck, Schulreferent und inzwischen Generalvikar der Erzdiözese Freiburg. Seit 2003 ist Dr. Axel Mehlmann als Leiter der Abteilung III. Schulen und Hochschulen des Ordinariats Freiburg gleichzeitig auch Direktor des Instituts für Religionspädagogik.
Alle jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg gratulieren von ganzem Herzen dem Gründungsdirektor unseres Instituts und wünschen ihm noch viele weitere Jahre in Gesundheit und unverwüstlicher Energie.
Ansprache von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, anlässlich seiner Nigeriareise zur "Religionsfreiheit als Menschenrecht"
Der vollständige Wortlaut hier>>
Die Archegemeinschaft Frankreich bzw. in Trosly-Breuil
Die Archegemeinschaft Frankreich bzw. in Trosly-Breuil ist ein Zentrum für geistig behinderte Erwachsene und anerkannte Aufnahmestelle für Freiwilligendienstleistende (FSJ, Anderer Dienst im Ausland).
Schülerinnen und Schüler fragen immer wieder danach, wie und wo sie ein freiwilliges soziales Jahr machen können. Soziale Kompetenz ist vor allem auch für die persönliche Weiterentwicklung junger Menschen von herausragender Bedeutung.
Eine Abiturientin und Absolventin des Freiwilligendienstes schreibt dazu: "Ich kann Ihnen nur erzählen, dass mein Jahr dort eins der tollsten meines Lebens war, dass ich heute noch Kontakt mit den Leuten habe, die noch dort leben und auch mit denen die aus der ganzen Welt kamen um dort ein soziales Jahr zu absolvieren. Was man dort lernt, erlebt und versucht zu verstehen, wird man nie vergessen."
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Instruktion DIGNITAS PERSONAE
über einige Fragen der Bioethik
Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 183, 8. Spetember 2008.
Die Broschüre finden Sie als pdf. Datei auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz unter>>
didacta 2009
Mit einer Sonderschau präsentiert sich im Frühjahr 2009 die „Kirche auf der Bildungsmesse“ auf dem neuen Messegelände in Hannover. Damit setzen die Kirchen ihre sehr erfolgreiche Arbeit auf der Bildungsmesse Didacta von Stuttgart 2005, Hannover 2006, Köln 2007 und Stuttgart 2008 fort.
Termin
Die Bildungsmesse findet von Dienstag, dem 10. Februar bis Samstag, den 14. Februar 2009 statt.
Ort
Neue Messe Hannover Halle 16 - Stand D 36
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